Was sind Asylbewerber

Wer sind Asylbewerber?

Menschen in Not verlassen ihre Heimat, kommen nach Deutschland und beantragen hier politisches Asyl.

Sie kommen zunächst in ein Aufnahmelager (z.B. Zirndorf); dort wird das Anerkennungsverfahren eingeleitet, und sie erhalten auch eine erste Einführung über die wichtigsten Grundlagen ihres Aufenthalts.

Nach einigen Wochen werden sie über die Regierungsbezirke und die Landkreise einer Unterkunft zugeteilt. Bis zur rechtskräftigen Entscheidung über ihren Asylantrag müssen sie in ihrer Unterkunft wohnen bleiben; sie werden mit dem Notwendigen versorgt und haben nur sehr eingeschränkte Reisefreiheit und Beschäftigungsmögllichkeit.

Wird ein/e Asylbewerber/in im Verfahren als politisch Verfolgte/r anerkannt, muss er/sie die Unterkunft verlassen und das Leben prinzipiell selbst organisieren; er/sie erhält alle Freiheiten eines hier legal lebenden Ausländers und die staatliche Grundsicherung. Das ist ein in der Verfassung festgeschriebenes Grundrecht (Art. 16). Wird sein/ihr Antrag abgelehnt, droht ihm/ihr die Ausweisung; wenn er/sie dann nicht „freiwilllig“ das Land verlässt, erfolgt die Abschiebung, es sei denn, ihm/ihr droht im Herkunftsland Gefahr für Leib und Leben.

 

Die Leistungen sind im Asylbewerberleistungsgesetz beschrieben